In 5 Schritten zur gemeinsamen Wohnung

Der Mietvertrag ist unterschrieben und das gemeinsame Zuhause kann eingerichtet werden. Na dann mal los!

Mit einem breiten Lächeln im Gesicht freuen sich die meisten Paare aufs Zusammenziehen. Doch bevor die Einweihungsfeier stattfinden kann, müssen viele Entscheidungen getroffen werden. Mit unserem Masterplan klappt das Einrichten der gemeinsamen vier Wände garantiert stressfrei.

1. Planung ist alles

Ein Umzug verschlingt immer mehr Zeit als ursprünglich gedacht. Darum solltet ihr zuallererst einen gemeinsamen Budgetplan aufstellen. Dort könnt ihr vermerken, welche größeren Anschaffungen anstehen und diese priorisieren. Während die Suche nach dem perfekten Couchtisch zwar Spaß macht, sollten Investitionen wie ein Kühlschrank natürlich zuerst erledigt werden. Gerade die Anschaffung neuer Möbelstücke muss gut geplant werden. Wer hat welche Möbel – und lassen sich beide Einrichtungsstile überhaupt gut vereinen? Wenn etwas fehlt oder die vorhandenen Stücke geschmacklich zu weit auseinander liegen, sind gemeinsam designte Möbelstücke im Übrigen die ideale Lösung!

2. Klassisch oder trendig?

Grundsätzlich gilt: Lieber auf zeitlose, klassische Designs als auf zu viele Trendstücke setzen. Genauso wie die Beziehung sollten schließlich auch die Möbel im Idealfall fürs Leben halten. Bei Farbentscheidungen hilft es, zu neutralen Farben wie Weiß, Grau und Beigetönen zu greifen und diese mit warmen Holzelementen zu kombinieren. Anschließend könnt ihr mit gezielt gesetzten Farbakzenten für Highlights sorgen – hier bieten sich zum Beispiel Blautöne an.

Weißer Rollcontainer mit Büchern neben Pflanze
Mit Möbeln und Deko-Elementen in natürlichen Farben fühlen sich beide wohl

3. Wild Card

Um Konflikte zu vermeiden, hat unsere Interior Designerin Judith folgenden Tipp: „In unseren Showrooms besuchen uns häufig Paare, die ihre gemeinsame Wohnung planen. Tatsächlich kriegt sich das ein oder andere Paar dabei in die Haare – wir haben sogar schon Tränen gesehen. Um das zu vermeiden, ist offene Kommunikation und Kompromissbereitschaft ganz wichtig. Wir schlagen dann immer vor, dass jeder Partner eine ‚Wild Card‘ bekommt – diese darf für die eine Sache eingesetzt werden, bei der man nun partout keinen Kompromiss eingehen möchte.“

4. Stauraum für zwei

Wenn zwei Menschen zusammenziehen, kommt so einiges zusammen. Und selbst nach dem obligatorischen Aussortieren vorab (Tipp: Macht am besten Behalten, Verkaufen und Spenden Stapel) ist euer Bedarf an Stauraum riesig. Regalsysteme sind hier die beste Lösung. Wenn im neuen gemeinsamen Zuhause wenig Platz vorhanden ist, könnt ihr Regale auch wunderbar als Raumteiler nutzen – so schafft ihr Stauraum und gleichzeitig Struktur. Ebenfalls toll: Regale und Schränke, die ideal Ecken und Dachschrägen ausnutzen.

Ein Polaroid von einem Stufenregal in Grau, Weiß und Eiche unter einer Dachschräge

 

5. Flexibel zum Glück

Ob ihr momentan noch etwas sparen müsst, bereits an eine gemeinsame Zukunft in einem noch größeren Heim denkt oder befürchtet, dass sich eure Einrichtungswünsche noch einmal ändern könnten – es gibt eine perfekte Lösung: Modulare Möbel. Der mittelgroße Esstisch kann dann im Falle von vielen Gästen (oder einer wachsenden Familie) mit Ansteckplatten vergrößert werden. Das Regal oder den Kleiderschrank könnt ihr durch zusätzliche Böden, Türen, Schubladen oder gar ganze Module erweitern und umgestalten. So seid ihr in Sachen Einrichtung immer flexibel – egal was die Zukunft bringt.

Tisch Nordyc mit weißer Tischplatte und grauer Ansteckplatte
Ansteckplatten schaffen im Handumdrehen mehr Platz