Das Kinderzimmer – Eine Reise ins Abenteuerland

Indianer, Cowboy oder Prinzessin – das Kinderzimmer ist der Ort, an dem Träume wahr werden und Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen können. Wir verraten, was bei der Gestaltung des Kinderzimmers besonders wichtig ist.

Im Kinderzimmer wird getobt, geträumt und entspannt – ein Raum, der viele Bereiche gleichzeitig abdecken muss. Umso wichtiger ist es, einen Ort zu schaffen, an dem sich dein Kind wohlfühlt und gerne Zeit verbringt.

Abenteuerwelt vs. Schlummerland

Genau wie in der Welt der Großen sollten Arbeitsbereich und Schlafplatz auch im Kinderzimmer voneinander getrennt sein. Dies geht, je nach Raumgröße, ganz einfach durch einen Raumtrenner: beispielsweise ein Stufenregal oder ein Stoffvorhang. Nach einem aufregenden Tag kann das Kind so im Ruhebereich runterfahren, ohne von Spielsachen abgelenkt zu werden. Auch eine kleine Kuschelecke mit vielen gemütlichen Kissen und Decken bietet einen Rückzugsort, an dem man gemeinsam Gutenachtgeschichten erzählen und einschlummern kann. Kleine Lichterketten oder ein Baldachin sorgen für zusätzliche Gemütlichkeit und machen diesen Ort zu etwas ganz Besonderem. Im Spielbereich hingegen kann der Kreativität freien Lauf gelassen werden. Eine Malecke mit einer Tafelwand, ein Indianer Tipi, ein Klettergerüst oder auch eine Rennstrecke – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Kuschelecke für Kinder mit einem Tipi, Kissen und Stofftieren
Kissen, Decken, ein kleiner Baldachin – und die Kuschelecke ist perfekt! Für die passenden Accessoires und weitere Inspirationen schaut doch mal bei URBANARA vorbei! (Foto: URBANARA)

Willkommen in der Villa Kunterbunt

Farben sind für die Entwicklung eines Kindes besonders wichtig. Sie regen die Sinne an, wirken sich auf das Wohlbefinden aus und fördern die Kreativität – doch auch hier gilt: bitte in Maßen. Halte die Grundeinrichtung neutral in Weiß, Beige oder hellem Holz. Durch Accessoires wie Lampen, Teppiche, Vorhänge und Bettwäsche können dann tolle Farbakzente gesetzt werden, ohne den Raum zu überladen und eine zu aufwühlende Atmosphäre zu schaffen, denn bereits das Spielzeug ist ja schon kunterbunt. Ein weiterer Vorteil der dezenten Grundeinrichtung: Das Zimmer kann jederzeit dem Alter oder den Vorlieben entsprechend angepasst werden, ohne größere Renovierungsarbeiten vornehmen zu müssen. So wird ein Indianerzimmer im Handumdrehen zur Feuerwehrwache oder ein Prinzessinentraum zum improvisierten Reitstall.

Accessoires für das Kinderzimmer, Decke, Mobile, Spielzeug
Accessoires sowie Spielzeug in leichten Pastellfarben und Holz wirken nicht zu aufwühlend und unterstützen eine natürliche, positive Atmosphäre. (Foto: URBANARA)

Praktisch und Flexibel

Kleiderschränke „in Miniaturgröße“ sind sicherlich süß anzuschauen, aber auch funktional? Schneller als gedacht ist der Stauraum aufgebraucht, weitere Kommoden und Regale müssen her und schon ist das Kinderzimmer voll. Deshalb ist die bessere Lösung wohl die, Möbelstücke wie den Kleiderschrank gleich von Beginn an in einer üblichen Größe anzuschaffen, um unnötige Investitionen zu vermeiden. Die Wahl der Möbel sollte so getroffen werden, dass sie die praktischen Anforderungen erfüllen und je nach Alter und Bedürfnissen ganz einfach ergänzt werden können – beispielsweise durch eine Malecke oder einen Schreibtisch. Flexibilität ist ein weiteres wichtiges Stichwort: Kinder wollen sich frei entfalten können und nicht durch klobiges Mobiliar behindert werden. Größere Rollcontainer sind da eine tolle Lösung. Sie bieten Platz für Spielzeug und Kleidung, und können ganz einfach im Raum hin und hergeschoben werden.

Auch kleine Beistelltische eignen sich perfekt fürs Kinderzimmer – als Maltisch und als Ablagefläche. Friederike von dem Instagram Account @herein.spaziert zeigt, wie man sie perfekt in Szene setzt.

Das organisierte Chaos

Die Unordnung im Kinderzimmer ist nicht immer seinem Bewohner zuzuschreiben … Oftmals fehlt einfach der richtige Stauraum für Kuscheltiere und Co. Offene Regale sind aus Sicht der Kinder toll, denn das gesamte Spielzeug-Arsenal ist auf einen Blick sichtbar. Aber wofür entscheidet man sich bei der ganzen Auswahl? – Na klar: für alles! Kinder sollten sich bestenfalls auf ein Spielzeug konzentrieren, offene Regale bewirken jedoch genau das Gegenteil. Eine Reizüberflutung! Schaffe ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen offenen und geschlossenen Regalelementen und folge der Devise: „Das Kind spielt mit dem, was es sieht“. Vor allem Lowboards eignen sich perfekt für die Spielecke: Sie sind auch für Kleinkinder leicht erreichbar, lassen Spielzeug schnell aus dem Sichtfeld verschwinden und können als Sitzbank, oder auch ganz einfach als Spiel- und Malfläche dienen.

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