Autorendesign

Beim Autorendesign tritt, ähnlich wie beim Buchautor oder beim Künstler, der Schöpfer des Werks namentlich in Erscheinung. Bis in die 1950er waren Designer vor allem festes Mitglied im Design-Team eines Produzenten und hatten als solche wenig Freiheit, sich selbst zu entfalten. Doch dann fingen Firmen wie Vitra an, experimentelle und limitierte Editionen einzelner Designer herauszubringen – der Designer-Name wurde selbst zur Marke. Autorendesign trägt dabei stets starke zeitgenössische Züge. Einige Designer begannen nun auch unabhängig von bekannten Produzenten Möbel und Accessoires zu entwerfen und diese Designs auf dem freien Markt zu verkaufen. Ein Beispiel für ein freies Stuhldesign ist der Hocker W.W. Stool von Philippe Starck aus dem Jahr 1990.

(Foto: MYCS, Stuhl PRYME designt von Paul Schöneburg)