Im Gespräch mit André Schoubye von hoers.de

Neben seiner Arbeit für MYCS im Performance Marketing Team beschäftigt sich André privat auf seinem Blog hoers.de mit der Musikszene. Wir hatten ein paar Fragen an ihn: vom musikalischen Geheimtipp bis zum perfekten Plattenregal …

Unser Interview mit dem Gründer von hoers.de
André Schoubye – Gründer von hoers.de

André, wie bist du auf die Idee gekommen, ein Onlinemagazin rund um das Thema Musik zu gründen?
Ich bin schon als Teenager sehr gerne auf Konzerte gegangen und das wurde immer mehr. Irgendwann so oft, dass ich Freunde gesucht habe, die mich begleiten wollen. Da viele meiner Bands noch recht unbekannt waren, habe ich begonnen, kleine Reviews zu schreiben – um meine Freunde davon zu überzeugen, mich zu begleiten. Ein guter Freund meinte dann irgendwann einmal, dass ich diese Inhalte doch genauso gut auf eine Webseite stellen kann. Die Idee war geboren und hoers.de ging wenig später, im Frühjahr 2014, an den Start.

Highasakite im Bi Nuu in Berlin 2016
Highasakite – im Bi Nuu in Berlin, 2016

Dein bisher schönstes Konzert?
Uff! Das ist eine schwere Frage. Da kann ich mich wirklich nicht festlegen. Das hängt natürlich auch immer davon ab, welche Emotionen man damit verbindet. Ein Highlight war sicherlich das Rolling Stones Konzert in der Waldbühne 2014. Ich erinnere mich auch gerne an Milky Chance, als sie kurz vor ihrem Durchbruch in einem winzigen Club im ehemaligen White Trash Fast Food spielten. Die Menge war so begeistert, dass sie die gleichen Lieder einfach alle noch einmal spielten. Aber auch Bands wie ABBY – mit ihrem Auftritt in der Berliner Volksbühne – haben mich begeistert.

Was muss ein Künstler oder eine Band mitbringen, um in einem Artikel auf hoers.de gefeatured zu werden?
Zu aller erst muss mir natürlich die Musik gefallen. Das ist fast Genre-unabhängig, da ich in alle Richtungen offen bin. Mein Herz schlägt vor allem für Indie Künstler aller Art. Ich liebe es, neue Bands zu entdecken und sie meinen Lesern vorzustellen.

Die erste CD, die du dir gekauft hast?
Ich glaube, das war Opium fürs Volk von den Toten Hosen – für mich immer noch das beste Album der Band! Leider haben die Jungs aus Düsseldorf nicht mehr das Feuer von damals.

Was bevorzugst du? Musik Streaming oder Platte?
Das hängt ganz davon ab, wo ich mich befinde und was ich gerade mache. Während der Arbeit und unterwegs nutze ich viel Spotify, in den verschiedenen Playlisten entdecke ich immer wieder neue Künstler für meinen Blog. Zu Hause lege ich mir gerne eine Platte aus meiner (noch viel zu kleinen) Plattensammlung auf.

Die Band Bilderbuch auf dem Lollapalooza 2016 in Berlin
Bilderbuch auf dem Lollapalooza 2016 in Berlin

Dein aktueller, musikalischer Geheimtipp?
Das sind auf jeden Fall Bakery. Die spielen einen genialen Mix aus Psychedelic, Elektro und Trip-Hop. Die Berliner sind live etwas ganz besonderes. Solltet ihr nicht verpassen, denn sie spielen im Oktober im Berliner Lido.

Du fährst dieses Wochenende aufs Melt! Festival. Auf welche Live Acts freust du dich am meisten?
Oh ja! Auf das Melt freue ich mich schon eine ganze Weile. Am meisten bin ich auf den Auftritt von Sylvan Esso und The Kills gespannt. Die Antwoord werden sicherlich wieder eine riesen Party schmeißen. Das wird genial!

Und wie sieht das ideale MYCS Plattenregal aus?
Genau so:

MYCS Plattenregal
MYCS Plattenregal für 765 €

Wir sind schon jetzt gespannt auf Andrés Berichterstattung vom Melt Festival. Ihr auch?
Dann schaut nächste Woche mal auf hoers.de vorbei!