Kleiderschrank organisieren leicht gemacht – in 4 Schritten

Der Saisonwechsel im Kleiderschrank steht an. Mit den Tipps von unserer Gastautorin und Wardrobe Organizer Nicole Böhme wird euer Schrank in Nullkommanix fit für die warme Jahreszeit!

Ein ordentlicher und überschaubarer Kleiderschrank, wer wünscht sich das nicht? Leider sieht die Realität hinter den Türen meist ganz anders aus … Deswegen haben wir Lifestyle Consultant, Wardrobe Organizer und Bloggerin Nicole Böhme von Home & Art zum „Blogger Wardrobe Workshop“ in unseren Züricher Showroom eingeladen. Damit auch ihr von ihren Tipps und Tricks profitiert, hat sie einen Blogbeitrag für unser MAGAZYNE verfasst. Viel Spaß beim Lesen!

1. Entrümpeln und Loslassen

Ein Saisonwechsel ist die beste Zeit, den Kleiderschrank wieder auf Vordermann zu bringen. Als Erstes steht die Inventur an: Das heißt, alles ausräumen und jedes Stück akribisch unter die Lupe nehmen, und zwar nach dem 3-Stapel-System:
behalten – vielleicht – entsorgen
Stellt euch dabei zwei Fragen: Werde ich dieses Kleidungsstück wirklich noch tragen? Passt es noch zu meinem jetzigen Stil? Außerdem gilt: Wenn ihr ein Kleidungsstück seit zwei Jahren nicht mehr getragen habt, gebt es weg!

Links schwarz-weiß Ansicht von unordentlichem Kleiderschrank, rechts farbiger ordentlicher Kleiderschrank
Mit Nicoles Tipps verwandelt ihr euren Kleiderschrank von der tristen Unordnung ganz schnell zum ordentlichen Kleidertraum

2. Der Feinschliff …

… beginnt beim Sortieren nach Jahreszeiten (Sommer und Winter), Kleidungsarten und Farben. Manche Kleidungsstücke werden aufgehängt, andere im Regal oder in einer Schublade gestapelt – dabei werden sie gefaltet oder gerollt.* Wenn ihr unten im Schrank viel Platz oder große Schubladen habt, sind Boxen und Unterteilungen ideal, besonders für Gürtel, Unterwäsche, Bikinis und Socken. Es lohnt sich zudem auch, in gute Kleiderbügel zu investieren. Für Accessoires wie Sonnenbrillen, Schmuck, Tücher und Schals gibt es idealerweise spezielle niedrige Fächer im Schrank.

Gerollte Schals in einer niedrigen Kleiderschrankschublade

*Fast Food für den Kleiderschrank
Sandwich: Kleidungsstücke wie T-Shirts und Wollpullover werden übereinander gestapelt. Wenn ihr die gefalteten Stücke nebeneinander stellt, habt ihr „Teebeutel“.

Sushi-Rolle: Kleine Stücke wie Socken, Schals und Slips bewahrt ihr am besten aufgerollt auf.

3. Übersichtlich einräumen

Nur wer den richtigen Überblick über seine Garderobe hat, spart morgens Zeit und kann das Maximum an Kombinationsmöglichkeiten aus seiner Garderobe schöpfen. Unordnung dagegen kann teuer werden: Wenn ihr nicht wisst, was ihr bereits habt, kauft ihr möglicherweise doppelt. Räumt eure Sachen deswegen „luftig“ in den Schrank. Wenn ihr quetschen müsst, habt ihr eindeutig zu viele Klamotten – oder einen zu kleinen Schrank. Trifft Ersteres zu, solltet ihr noch einmal zu Punkt 1 gehen, bei Letzterem hingegen in euer Kleiderglück investieren.

Sonnenbrillen und Brillen in niedriger Kleiderschrankschublade
Niedrige Schubladen im Kleiderschrank sind eine platzsparende und ordentliche Lösung für eure Accessoires

4. Nachhaltige Ordnung

  • Legt die Sachen immer an ihren Platz zurück. Das erfordert anfangs Disziplin, wird dann aber später zur Gewohnheit.
  • Sortiert für jedes neue Kleidungsstück etwas Altes aus – das gilt auch für Schuhe!
  • Macht euren Kleiderschrank zweimal pro Jahr gründlich sauber und entrümpelt ihn dabei gleich.
  • Wenn ihr beim Shoppen unsicher seid, lasst euch das Kleidungsstück zurücklegen und schlaft eine Nacht drüber.

Macht euch vorm Kleiderschrankkauf zuerst einen Überblick über eure Garderobe. Berücksichtigt für die ideale Schrankaufteilung die Länge und Aufbewahrungsart eurer Kleider.

 

Ein ordentlich eingerichteter Kleiderschrank mit Schuhauszug und Kleiderlift
Achtet darauf, dass ihr euren Schrank nicht zu voll werden lasst

Und nun viel Spaß beim Entrümpeln!


Wenn ihr mehr über und von Nicole erfahren wollt, besucht ihre Website und lest ihren Blog.